In diesem Beitrag und im Video erfährst du, was Konsonanten sind und wie du sie erkennst.
Inhaltsübersicht
Was ist ein Konsonant?
Konsonanten sind Buchstaben, die kaum einen eigenen Klang haben, wenn du sie alleine aussprichst. Davon gibt es 21 Stück:
B C D F G H J K L M N P Q R S T V W
Schau dir zum Beispiel das Wort „Ball“ an. Das „b“ am Anfang klingt erst richtig, weil das „a“ gleich danach kommt. Genauso ist es bei „Turm“: Das „t“ wird erst durch das „u“ gut hörbar.
Konsonanten brauchen also einen anderen Laut, damit du sie gut hören kannst. Deswegen nennst du Konsonanten auch Mitlaute.
Konsonanten und Vokale
Ein Konsonant hörst du also nur zusammen mit einem anderen Laut. Meistens ist dieser zweite Laut ein Vokal. Das sind die fünf Buchstaben A, E, I, O und U. Vokale klingen ganz allein, deswegen heißen sie auch Selbstlaute.
Wenn du einen Vokal aussprechen willst, geht das ganz leicht. Denn die Luft kann beim Sprechen frei durch deinen Mund strömen. Wenn du zum Beispiel „a“ sagst, spürst du, dass die Luft einfach entweicht.
Bei Konsonanten wird die Luft aber immer irgendwie aufgehalten — zum Beispiel durch deine Lippen oder deine Zunge.
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➡️Beispiel: Versuch doch mal das Wort „Mutter“ auszusprechen und achte dabei darauf, wann du die Luft frei strömen lässt und wann du sie blockierst. |
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Wofür brauchst du einzelne und doppelte Konsonanten?
In manchen Wörtern begegnet dir ein Konsonant gleich im Doppelpack. Zum Beispiel hat „Puppe“ ein doppeltes „p“ oder „Tanne“ ein doppeltes „n“. Das sind sogenannte Doppelkonsonanten.
Ein Doppelkonsonant zeigt dir, dass du das Wort schneller aussprechen sollst:
- Doppelkonsonant — du sprichst den Vokal davor kurz
- Einzelner Konsonant — du sprichst du den Vokal davor lang
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➡️Beispiel: Bei „Wal“ sprichst du das „a“ lang. Deshalb steht nur ein „l“. Bei „Wall“ sprichst du das „a“ aber kurz. Deshalb folgen zwei „l“. |
Wichtig: Bei den Buchstaben „k“ und „z“ gibt es eine Besonderheit: Statt „kk“ schreibst du „ck“ und statt „zz“ schreibst du „tz“. Zum Beispiel bei „backen“ oder „Katze“.
So hörst du die Vokallänge sicher
Es ist gar nicht so leicht, am Klang eines Wortes zu erkennen, ob der Vokal kurz oder lang gesprochen wird. Diese drei Tricks helfen dir dabei:
💡Trick 1 — Vokal künstlich dehnen
Dehne den Vokal vorsichtig. Klingt das Wort dann noch natürlich? Bei „Buch“ klingt das lange „u“ normal. Bei „Hummel“ würde ein gedehntes „u“ seltsam klingen. Das zeigt dir: Das „u“ in „Hummel“ ist kurz.
💡Trick 2 — Silben trennen
Klatsche die Silben und achte dabei darauf, wo der Vokal landet. Bei „Rat-ten“ endet die erste Silbe auf „t“. Das ist ein Zeichen dafür, dass das „a“ kurz ist. Bei „ra-ten“ endet die erste Silbe aber auf dem Vokal selbst. Daher ist das „a“ lang.
💡Trick 3 — Wortpaare lernen
Vergleiche bekannte Wortpaare wie „spuken“ und „spucken“ oder „Ofen“ und „offen“. Je öfter du solche Paare übst, desto sicherer hörst du den Unterschied.
Vokale
Jetzt kennst du die Konsonanten und ihre Regeln. Aber wie funktionieren eigentlich die Vokale? In unserem Beitrag zu Vokalen erfährst du, welche besonderen Eigenschaften diese fünf Buchstaben haben und wie du sie richtig verwendest.