Komma vor „aber“

Du fragst dich, ob du ein Komma vor aber“ setzen musst? Diese Frage beantworten wir dir ganz einfach in unserem Video und im Beitrag.

Inhaltsübersicht

Kommt vor „aber“ ein Komma? — einfach erklärt

In der Regel schreibst du vor aberimmer ein Komma. Denn meistens benutzt du „aber“ als Bindewort, um Sätze miteinander zu verknüpfen oder ein Wort gegenüberzustellen.

Es gibt einen Ausnahmefall, wo du kein Komma vor „aber“ setzt. Nämlich, wenn du das Wort benutzt, um eine Aussage zu betonen.

Komma setzen Verbindung von Sätzen:
→ Ich bin zwar durstig, aber überhaupt nicht hungrig.
Komma setzen Gegenüberstellung eines Wortes:
→ Eine Maus ist klein, aber flink.
Ausnahme: kein Komma Betonung einer Aussage:
→ Du bist aber groß geworden!

Komma vor aber — zwischen Hauptsätzen

Möchtest du zwei Hauptsätze mit dem Bindewort „aber“ verbinden, setzt du zwischen den beiden Hauptsätzen vor dem Wort „aber“ ein Komma.

  • Ich mag Schokolade, aber ich esse sie nicht oft.
  • Er wollte joggen gehen, aber es regnet.
  • Dein Opa ist alt, aber meine Oma ist noch älter.

Du kannst die Satzstellung im zweiten Hauptsatz auch so verändern, dass das Wort „aber“ nicht direkt nach dem Komma steht. Das Komma bleibt aber auf jeden Fall an derselben Stelle stehen:

  • Ich mag Schokolade, ich esse sie aber nicht oft.
  • Er wollte joggen gehen, es regnet aber.
  • Dein Opa ist alt, meine Oma ist aber noch älter.

Willst du überprüfen, ob das Wort „aber“ immer noch ein Bindewort ist, kannst du den Satz also immer ganz einfach umstellen.

Beachte: Auch bei Kombinationen wie „aber ob“, „aber weil“ oder „aber wenn“ setzt du ein Komma vor „aber“:

  • Er wollte kochen, aber ob er alle Zutaten hat, weiß er nicht.
  • Ich möchte gehen, aber weil es regnet, bleibe ich hier.
  • Wir könnten uns verspäten, aber wenn wir rennen, schaffen wir es rechtzeitig.

Komma vor aber — bei Gegenüberstellungen

Willst du mit dem Wort „aber“ eine Gegenüberstellung aufzeigen, setzt du auch ein Komma vor dem Bindewort. Hier benutzt du „aber“, um einen Nebensatz einzuleiten. Sieh dir hierzu die Beispiele an:

  • Sie schauten einen interessanten, aber sehr langen Film.
    → „Interessant“ und „lang“ bilden die Gegenüberstellung.
      
  • Er war reich, aber unglücklich.
    → Die Gegenüberstellung ist „reich“ und „unglücklich“.
     
  • Sie besuchten ein schönes, aber sehr teures Restaurant.
    → Gegenüberstellung: „schön“ und „teuer“

Kein Komma vor aber — Betonung einer Aussage

Der einzige Fall, bei dem du kein Komma vor „aber“ setzt, ist bei der Betonung einer Aussage.

Das Wort „aber“ benutzt du hier nicht als Bindewort, sondern als ein verstärkendes Wort:

  • Das finde ich aber besonders toll!
  • Das machen wir aber nie so.
  • Das hast du aber schön gesagt.

Komma vor „aber“ — häufigste Fragen

  • Kommt vor „aber“ ein Komma?
    Du setzt vor „aber“ immer ein Komma, wenn du es als Bindewort nutzt, um Sätze zu verknüpfen oder ein Wort gegenüberzustellen. Du setzt kein Komma vor „aber“, wenn du das Wort benutzt, um eine Aussage zu betonen.
     
  • Verwende ich immer ein Komma bei „aber“?
    Verbindet „aber“ zwei Sätze miteinander, setzt du zwischen die beiden Sätze immer ein Komma: Er wollte Eis essen gehen, aber er ist dann schwimmen gegangen.
     
  • Steht ein Komma vor oder nach „aber“? 
    Das Komma steht immer vor dem Bindewort „aber“, wenn es verwendet wird, um einen Hauptsatz einzuleiten oder einen Gegensatz zu verdeutlichen. Das heißt, das Komma steht nicht nach „aber“.

Zum einen…, zum anderen…

Auch mit dem Ausdruck „zum einen …, zum anderen“ kannst du eine Aussage gegenüberstellen. Wenn du dir bei der richtigen Scheibweise von diesem Ausdruck noch unsicher bist, dann schau dir direkt unser Video dazu an!

Zum Video: zum einen..., zum anderen...
Zum Video: zum einen…, zum anderen…

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